Meine künstlerische Praxis umfasst Skulptur und Installation ebenso wie Malerei, Video, Collage und Schreiben. Welche Medien zusammenkommen, ergibt sich aus den jeweiligen Fragen eines Projekts; die verschiedenen Medien verbinden sich dabei frei im Raum.
Im Zentrum meiner Arbeit steht die Spannung zwischen dem menschlichen Bedürfnis nach Ordnung, Orientierung und Bedeutung und einer Wirklichkeit, die sich diesem Anspruch immer wieder entzieht. Meine Arbeiten begegnen der Skepsis und Leere nicht mit Resignation, sondern umarmen sie mit einer gewissen Heiterkeit – im Sinne eines „optimistischen Nihilismus“.
Im Zentrum meiner Arbeit steht die Spannung zwischen dem menschlichen Bedürfnis nach Ordnung, Orientierung und Bedeutung und einer Wirklichkeit, die sich diesem Anspruch immer wieder entzieht. Meine Arbeiten begegnen der Skepsis und Leere nicht mit Resignation, sondern umarmen sie mit einer gewissen Heiterkeit – im Sinne eines „optimistischen Nihilismus“.
In jüngeren Arbeiten beschäftige ich mich mit der Vorstellung eines „alternativen Selbst“, das die Unkontrollierbarkeit der Welt nicht als Hindernis, sondern als Ausgangspunkt begreift. Die kleine südkoreanische Insel Heuksando, auf der ich meine Kindheit verbrachte, wird dabei zum Bild eines solchen alternativen Selbst: eines beweglichen, zirkulären Gegenbildes zu einer linearen Vorstellung vom Leben.
In meinen Arbeiten zeigt sich dieses Denken in Formen des Wurzellosen, der Offenheit, des fragilen Sich-gegenseitig-Tragens und des Kreislaufs. Darin eröffnet sich die Möglichkeit, neue Beziehungen zur Welt zu entwickeln.
In meinen Arbeiten zeigt sich dieses Denken in Formen des Wurzellosen, der Offenheit, des fragilen Sich-gegenseitig-Tragens und des Kreislaufs. Darin eröffnet sich die Möglichkeit, neue Beziehungen zur Welt zu entwickeln.