Die künstlerische Praxis von Mun Hanbyeol konzentriert sich auf die Ambivalenz menschlicher Existenz: Hoffnung und Vergänglichkeit, Selbstvertrauen und Verletzlichkeit sowie Träume und Angst.
Diese immateriellen Gefühle werden zwar häufig durch Metaphern symbolisiert, in ihrer Arbeit treten sie jedoch nicht direkt in Erscheinung. Stattdessen entwickelt sie „Landschaften der Abwesenheit“ aus hinterlassenen Spuren, transformierten Objekten und subtilen Andeutungen.
Diese strategische Abwesenheit macht die schwer fassbaren Aspekte menschlichen Lebens langsam und feinfühlig erfahrbar – vergleichbar mit Klängen, die man erst in der Stille wirklich wahrnimmt.